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(www.modellflug-freakshow.at)
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SOLID 2 |
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Sicherheitsbaustein für Empfangsanlagen mit 1 bis 2 Akkus, 4 bis 5 Zellen, bis zu 10A Dauer/50A Spitze. Eigene Version für PPM- oder PCM-Anlagen |
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Es wird viel diskutiert über Sicherheit im Allgemeinen, über
Ausfallsicherheit im besonderen und über die Problematik von mechanischen
Schaltern, egal ob mit Goldkontakten oder ohne. Derjenige, der einmal einen
Schalterausfall - sei es durch gebrochene Kontakte oder Kontaktfehler gehabt
hat, weiß, warum Sicherheit ein wenig mehr kostet. Wenn durch solch einen
Fehler das ganze Modell verloren geht (hoffentlich ohne irgendwelche
Fremdschäden), kommt man noch gut weg. Die moderne Elektronik bietet uns
aber eine - nach menschlichem Ermessen - sichere Methode, diese und
ähnliche Fehlerquellen auszuschalten. Will man es ganz genau haben,
installiert man einen Schalter mit Goldkontakten, eine
Spannungsüberwachung, bei zwei Akkus eine Akkuweiche und eventuell noch
einen Modellfinder. Das sind 4 zusätzliche Einbauten, die alle eines
gemeinsam haben: viele Kontakte. Einfacher ist es mit der "SOLID
2" (oder SOLID 1), die alle aufgezählten Eigenschaften in sich vereint.
Daß das
natürlich keine 200.-ATS wie ein herkömmlicher Schalter kosten kann,
sollte klar sein. 90% der Wettbewerbspiloten fliegen bereits mit solchen
Schaltern. Ich bin überzeugt, sie wissen warum. Da gerade bei den heutigen
(größeren) Motoren die Vibrationen nicht ganz zu eliminieren sind, muß
dafür Sorge getragen werden, möglichst wenig mechanisch bewegte
Schaltteile im Modell zu haben.
Es gibt diese
Akkuweichen für PPM und PCM.
Zu beziehen ist das Gerät über den
gutsortierten Fachhandel oder direkt bei: Fa. Microsens, A-8430 Leibnitz,
Beim Johanniskreuz 33, Tel.: +43 (0) 3452-76314. mailto:modellflug@microsens.at
Homepage: http://www.microsens.at WICHTIG:
Ich warne jeden davor, die Akkuweiche
Solid 2
in Verbindung mit einem
Graupner - Empfänger DS
24 FM OHNE
REICHWEITENTEST zu verwenden. Die Reichweite verringert sich auf ca. 10-15m mit eingefahrener Antenne. Laut Aussage von Technikern vertragen sich die Mikroprozessoren bzw. die Taktraten dieser beiden Geräte nicht. Bei mir war es jedenfalls der Fall. Ich musste den
DS
24 FM gegen einen MC-20 austauschen, da ich unbedingt 10 Kanäle benötigte.
Die Tests wurden mit einem <DS19FM> durchgeführt, der wie
der MC-20, in
Verbindung mit der Akkuweiche KEINE Fehler und KEINE
Reichweiteneinbuße zeigte. Weiters hat sich gezeigt, das man 2 Empfänger DS 24 FM
NICHT
MITEINANDER
betreiben kann. Bei einem Versuch in einer großen Sukhoj mussten
die zwei DS 24
FM gegen
zwei MC-20 ausgetauscht werden, um einen
störungsfreien
Betrieb zu gewährleisten. Beide Empfänger beeinflussen sich gegenseitig. Jedem, der genaueres darüber wissen will, sei
ein Telefonat mit Hr. Hable (Linz, Graupner-Service) empfohlen. |
Beschreibung: |
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| Elektronischer Schalter, Akkuweiche, Akkuüberwachung, Störüberwachung und Modellfinder sind in einem Baustein integriert. Die Funktionen werden von einem Mikroprozessor mit sehr schnellen Algorithmen gesteuert. Dies ergibt weniger Verkabelung, weniger Platzaufwand, geringes Gewicht und ein Höchstmaß an Sicherheit. | |
Der elektronische Schalter: |
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| Mechanische Schalter haben, bedingt durch Vibrationen, falschen Einbau oder "Altersschwäche" eine begrenzte Lebensdauer. Moderne FET-Schalter haben keinen dieser Nachteile. Der Ein/Ausschalter am Modell schaltet keine Leistung mehr, sondern gibt nur ein Signal an den Mikroprozessor. Daher sind Wackelkontakte und Kontaktbrüche ausgeschlossen. | |
| Die Akkuweiche: | |
| Prinzipiell sollten zwei gleiche Akkus angeschlossen sein (gleiche Type, Zellenzahl und Kapazität). Durch den Mikroprozessor wird der Stromfluss so gesteuert, das zu 90% der Betriebszeit aus BEIDEN Akkus Strom gezogen wird. Die zur Verfügung stehenden hohen Ströme bei minimalen Widerstand stehen den Servos (Geschwindigkeit/Kraft) zur Verfügung. Durch ständige Prüfung der Akkus wird ein Kurzschluss oder eine Unterbrechung erkannt. | |
| Akku-Überwachung: | |
| Beide Akkus sowie die Spannung zum Empfänger werden laufend überprüft. Sollte ein Akku falsch gepolt sein, wird keine Spannung zum Empfänger durchgeschaltet. Bei Spannung von mindestens 3V leuchtet die Kontroll-LED und die Spannung wird geschaltet. Genauigkeit: 1%. Der niedrigste Spannungswert bleibt dabei gespeichert und wird durch die 2-Farben LED angezeigt. Für einen 4-Zellen Akku muß eine Steckbrücke (vorhanden) angebracht werden. Die Betriebszustände der LED kann man der Bedienungsanleitung entnehmen. Bei Unterspannung blinkt die LED rot und der Piepser schaltet sich ein. Das kann man eigentlich nicht überhören. | |
| Störüberwachung: | |
| Zum Empfänger werden zwei Kabel geführt: Batterieanschluss und ein freier Kanal (bei PPM-Anlagen auch ein belegter über V-Kabel). Die Impulse werden je nach Modulationstyp überprüft. Störungen werden gespeichert und während des Abschaltens als roter Blinkimpuls über die LED mit gleichzeitiger Piepsanzeige ausgegeben. | |
| Modellfinder: | |
| Nach Ausschalten des Senders wird der Piepser aktiviert. Bei PCM-Empfängern kann man den Piepser über einen Kanal schalten. |
| Technische Daten des Solid 2: | |
| Akkuspannung | 3V .. 10V max. 4 oder 5 Zellen NiCd /NiMH wählbar |
| Zulässiger Strom | bis 10A Dauer / 50A Spitze |
| Innenwiderstand | 0,0031 Ohm |
| Stromverbrauch | ca. 20 - 35 mA |
| Abmessungen (mm) | Elektronik: 35 x 20 x8, Piepser: Durchmesser 38, Höhe 8 |
| Gewicht | Elektronik ca. 20g, Piepser 3g |