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Es handelt sich hier um die F3A-Version der 2 x 2 m
Diablotin. Durch ein anderes Profil (geringere Dicke) sind die Flugeigenschaften den Erfordernissen des
F3A-Programmes angepasst worden. Optisch ist sie durch eine andere
Motorhaube aufgewertet (Strömungsgünstig und flach, keine
Hamsterbacken). Als Trainer ist sie in dieser
Konfiguration empfehlenswert. Als Wettbewerbsmodell hinkt sie mit Ihren
Flugeigenschaften den Spezialisten wie Cocain, High Society, Rhapsody und
ähnlichen nach. Dafür ist aber der Preis eine Entscheidungsgrundlage für
den Kauf. Als ARF-Modell sehr weit vorgearbeitet (wie man es von JR-Models
gewohnt ist), bleibt trotzdem genug Eigenleistung über. Zusätzlich
beigelegt sind zwei extrem leichte GFK-Rohre für eine zweite
Flächensteckung und einen Resonanzrohrtunnel. Selbiger kann aber nur mit
radikalen Eingriffen am bereits bespannten Rumpf eingebaut werden und
wurde deshalb nicht verbaut. Dafür wurde das zweite Rohr für die
Flächensteckung als "Einfädelhilfe" für die Flächengummis verwendet. So kann
kein Gummi "in den Rumpf" verloren gehen.
Gute Ideen:
man kann die Flächensteckung je nach Motor durch ein beiliegendes Rohr im
Rumpf nach hinten versetzen und dadurch einigen Problemen mit der
Schwerpunktlage bei Verwendung eines leichten Motors aus dem Wege gehen. Die Servokabel des hinten eingebauten
Seitenruder- und der Höhenruderservos werden in einer im Rumpf bereits
angebrachten Plastikführung zum Empfänger geführt, was eine Entlastung bei
Vibrationen und geordnete Kabelführung verspricht. Eine Entstörung durch Ferritkerne oder ähnlichem
ist bei dieser Länge der Servokabel unbedingt notwendig, bei den
Flächenservos ist sie durch die geringe Länge verzichtbar. Praktisch ist
die Möglichkeit, mit wenigen Handgriffen das Höhenleitwerk zum Transport
abzunehmen. Damit findet das Modell in jedem Kfz Platz, dass 2.0m
Ladelänge zulässt.
Kritikpunkte: die Flachensteckung! Das
beiliegende Alurohr ist 1) viel zu schwer und 2) zu groß für die
eingebauten Flächenrohre. Nur mir Gewalt lässt sich das Rohr in die
Flächen einstecken, was nicht im Sinne des Erfinders ist. Hier dürften die
Flächenrohre, die aus hauchzartem GFK gefertigt sind, beim werksseitigen Einbau etwas gequetscht worden sein. Man könnte - wie
es ein Kollege bei der Diablotin 2000 (Baugleich bis auf Profil und
Motorhaube) gemacht hat - das Rohr in Handarbeit (so ca. 1 Tag) passend
schleifen. Da ich mir diese Arbeit nicht antun wollte, wurde das Alurohr gegen ein CFK-Rohr von Lorenz
ausgetauscht, welches zwar nicht gerade billig, dafür aber um 2/3 leichter
und passgenau ist. Außerdem ist die Flächenarretierung mit Gummis
vorgesehen, um die Flächen zusammenhalten. Lieber Herr Ing. Ruhmreich,
diese Art der Befestigung ist schon etwas antiquiert und hat auf keinen
Fall Platz bei einem modernen F3A-Modell! Es gibt wesentlich bessere und
effizientere Methoden, die Flächen zusammenzuhalten und einen raschen
Zusammenbau ohne Fummelei zu gewährleisten. Diese Art wird nicht einmal
mehr bei einem Segler der neueren Generation angewendet.
Fazit: bis auf die beanstandeten Punkte der
Flächenbefestigung kann die Ausführung überzeugen.
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