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DAS GARTENHAUS
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| Am Mittwoch liefern sie das Haus direkt zum schönen Garten 'raus - viel Holz ist's, in recht vielen Packerln, auch Feuchtigkeit ist in den Sackerln - und auch ein Büchlein, in dem steht, wie's Hausbauen nun wirklich geht. Es wird um eines nur gebeten: nicht auf dem Holz herumzutreten und hoffentlich wird es nicht schütt'n wenn wir jetzt aufstell'n diese Hütt'n! Das erste hat der Hund erledigt, hat sich mit Trittspuren verewigt; am Dachfirst, wo man's sehen kann - jetzt fängt's auch noch zu tröpfeln an: egal, nur keine Müdigkeit jetzt zeigen denn nun beginnt der Arbeitsreigen! Die ersten Bretter gut verlegen ...!!! Bei weiteren sind wir verwegen nun müssen wir - kommt's halt, wie's kommt - sie wieder ändern, und das prompt. Für den Balkon schneiden wir keck ein Stück des Balkens einfach weg; oje, das war die falsche Latte die wir beschnitten - Alex hatte den Plan verkehrt in seinen Händen: wo wird das alles bloß nur enden? Die Schwierigkeiten werden überwunden im Zeitraum von so acht, neun Stunden. Nur einmal brauchten wir Intiution: bei der Erstellung vom Balkon; so drei- bis viermal zu zerlegen kann auch den ruhigsten mal erregen - dafür gibt's jetzt ein nieder's Glanda rund um die hölzerne Veranda! Als Jause gibt's nun Käsekrainer da soll'n wir satt sein - nur von einer? Der Alex und der Robert nun haben am Dach ganz schön zu tun. Ich hämmere den Boden fest - nicht nur der Lärm ist's, der mich läßt ganz schwindlig werden voller Pein ... zieht irgendwo hier Gas herein ???? Doch es ist nur einer von den beiden undicht geworden - und ich muß leiden ! Der Robert setzt am Dach sich matt er haut sich einen Finger platt - er braucht erst gar nicht so zu schau'n, kann auf neun andere noch hau'n ! Dem Alex wird ein wenig warm: er sägt sich fröhlich in den Arm - der Fuchsschwanz hat den Arm zerschunden, er wird von Mutter schnell verbunden; die Diagnose lautet dann: ist nicht so schlimm, er ist noch dran ! Das ist es, was die Stimmung hebt, von dem die Apotheke lebt; ohne diverse Heimwerkstunden wären schon längst alle verschwunden. Als Lohn sehen wir
nun - ei, welche Pracht - |
| 30. Mai 1991 |