| DIE TRENNUNG |
| Das Paar, entzweit durch Einerlei, lebt fortan nun getrennt - ein jeder sucht die Ruh' für sich und glaubt, daß er sich kennt. Obwohl man sich getrennt als Freund, viel Jahre man verbracht - wird nun der and're nicht geseh'n und einfach schlechtgemacht. Der Mensch, er stellt sich hoch hinaus, schlägt andere nur wund - die wahre Treu' gibt nur ein Tier und sei es "nur" ein Hund. Man sieht nun, achtet man darauf, des Menschen wahres ich - verzeih'n, vergessen kennt er nicht ich glaub, er liebt nur sich. Allein der Mensch, er kann ja denken, sollte Verständnis geben - wenn man sich nur mit Haß verfolgt kann niemand friedlich leben. |
| Februar 1985 |