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Zur
Startseite der Modellflug-Freakshow geht es hier für den, der
mehr Tipps sehen will. |
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Sie diese Seite von
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Für alle anderen, die Weiterlesen wollen, gibt es auf dieser Seite
viele Hinweise zum Beginn des Modellflugs. Tipps, die Ihnen sicher
helfen können, erfolgreich einzusteigen. Diese Aufzählungen
erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Sie sollen nur einen
Überblick verschaffen, welche Möglichkeiten dem Beginner in der RadioControl
-Klasse zur
Verfügung stehen. Auch ist diese Seite für Leute gedacht, die erst
mit dem Modellflug beginnen wollen und nicht bereits den ersten
"Alleinflug" absolviert haben. (Das Kleingedruckte: Eine gewisse Gruppe von "Fortgeschrittenen Anfängern" braucht hier nicht weiter zu lesen, denn sie haben ja den Modellflug erfunden und wissen bereits alles.) |
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| Themenübersicht | ||||||
| Womit beginnen? | Grundsätzliches | |||||
| Modellauswahl | Welche Fernsteuerung? | |||||
| Modellwahl: ein Segelflugmodell? | Was kann ein Segelmodell? | |||||
| Modellwahl: ein Motormodell? | Startarten eines Seglers | |||||
| Was kann ein Motormodell? | Eine Frage à la Hamlet: Ist Modellflug gefährlich? | |||||
| Schadensabsicherung (Versicherung) | Flugtipps für Anfänger | |||||
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Sie können auch nach unten scrollen |
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Womit beginne ich meine Karriere? |
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Hier gibt es viele Meinungen, daher mein Erklärungsversuch eines
Begriffs, der in Modellflugkreisen überall herumgeistert: "Eigenstabilität". Unter dieser
Bezeichnung versteht man die Eigenschaft des Modells,
sich aus einer kritischen Fluglage selbst in eine stabile Flugbahn zu
bringen. Voraussetzung dafür ist, alle Knüppel loszulassen und dem
Modell - unbeeinflusst vom Piloten - Gelegenheit zu geben, seine Flugbahn
zu stabilisieren. Je weniger Eigenstabil ein Modell ist, desto häufiger
müssen Ruderkommandos zur Erzielung einer ruhigen Flugbahn und der
gewünschten Richtung gegeben werden. |
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Grundsätzlich gilt: |
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| Was kann ich mit einem Segelflugmodell machen? | ||||||
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Thermikflug Für Anfänger geeignet |
Das Modell gewinnt mit
Hilfe aufsteigender Luft (genannt
"Bart" oder "Blase") an Höhe. Benötigt
eine gewisse Ausgangshöhe mittels der unten beschriebenen
Startarten, um "Anschluss" an einen "Bart" zu finden
(spezielle Modelle für Thermikflug bringen höhere Leistung). |
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Hangflug Für Anfänger geeignet, professionelle Hilfe in Bezug auf Landung zu empfehlen |
Das Modell wird von einem
Berg (Hang) per Handstart in den Aufwind gestartet. Bei vorhandenem
Aufwind ist die Flugzeit nur durch die Batteriekapazität und die
Standhaftigkeit des Piloten begrenzt. Wird
häufig als Gelegenheit zum "Tempobolzen" benutzt. Kann
mit fast allen Modellen betrieben werden (spezielle Modelle nur für
Hangflug bringen mehr Leistung). |
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Kunstflug Nicht für Anfänger geeignet |
Eigens konzipierte, sehr
wendige und dem Verwendungszweck angepasste Modelle mit hoher Festigkeit. |
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Geschwindigkeitsflug Nicht für Anfänger geeignet |
Spezielle Modelle,
ausgelegt für hohe und höchste Geschwindigkeiten. Meist aus GFK und
entsprechendem Anschaffungspreis. |
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| Startarten von Segelflugmodellen: | ||||||
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Handstart
(Normalmodell) Erreichbare Ausgangshöhe: 3m-5m Für Anfänger geeignet |
Das
Modell wird aus der
Hand geworfen. Kommt in der Regel zur Einflugkontrolle oder am Hang
zur Anwendung. Das funktioniert nicht nur mit kleinen, sondern auch mit
großen Modellen. |
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HLG Erreichbare Ausgangshöhe (nach Wurf): <> 10m Für Anfänger geeignet |
Hand Launch Glider. Modelle, die aus der Hand in die Thermik gestartet werden. Eine interessante Sparte. Modelle von 80 - 120cm Spannweite, preislich auch für Jugendliche erschwinglich. | |||||
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Schleuderstart
(Spezialmodell) Erreichbare Ausgangshöhe (nach Wurf): <> 20m Für Anfänger nicht geeignet |
Das Modell wird am Ende des
Tragflügels gehalten und mit einer oder mehr Drehungen des startenden in
die Luft geschleudert. Ist nur bei speziell dafür vorgesehenen Modellen
anzuwenden. Eine Version des HLG. |
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| Start mittels Hilfsmotor | ||||||
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Verbrenner (Ebene,
am Hang verboten) Erreichbare Höhe: Gesetzlich vorgeschrieben Für Anfänger geeignet |
Am Modell wird ein Motoraufsatz für einen Verbrennungsmotor angebracht. In der Regel ohne Drosselmöglichkeit. D.h., der Motor läuft, bis der Sprit verbraucht ist. | |||||
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Elektrisch (Ebene,
Hang) Erreichbare Höhe: Gesetzlich vorgeschrieben Für Anfänger geeignet |
Ein mit einem Elektromotor und entsprechenden Batterien ausgerüstetes Modell. Motor kann mittels Fernsteuerung Aus- und wieder Eingeschaltet bzw. in seiner Drehzahl gesteuert werden. | |||||
| HOCHSTART | ||||||
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Seilstart (Ebene) Erreichbare Ausgangshöhe (nach Seil): <> 150m Für Anfänger unter Anleitung geeignet |
Hier wird ein Seil (fertig
konfektioniert zu kaufen) verwendet, mittels dem das Modell per
Muskelkraft auf Höhe gebracht wird. |
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Gummiseilstart
(Ebene, Hang) Erreichbare Ausgangshöhe (nach Seil): <> 150m Für Anfänger unter Anleitung geeignet |
Ein Seil, kombiniert mit
einem sogenannten "Hochstartgummi" (ab 50m/15m je nach
Modellgröße und Gewicht) wird gespannt und das Modell mittels der
Zugkraft des Gummis auf Höhe gebracht. |
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Windenstart
(Ebene) Erreichbare Ausgangshöhe (nach Seil):<> 200m Nicht für Anfänger geeignet |
Mittels einer Elektrowinde
wird das Modell am Seil nach oben gezogen. |
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| Seglerschlepp | ||||||
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Huckepack Erreichbare Höhe: Gesetzlich vorgeschrieben Für Anfänger geeignet |
Der Segler wird von einem Motormodell mit einem "Huckepackaufsatz" auf Höhe gebracht und dort ausgeklinkt. |
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Schleppzug Erreichbare Höhe: Gesetzlich vorgeschrieben Nicht für Anfänger geeignet |
Der Segler wird mit einem
Seil an eine Motormaschine angekoppelt und wie bei den großen Vorbildern
auf Höhe gebracht. |
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Hubschrauberschlepp Erreichbare Höhe: Gesetzlich vorgeschrieben Für Anfänger geeignet |
Der Segler wird mit
einer Haltevorrichtung an einem Hubschrauber befestigt,
auf Höhe gebracht und dort zum selbstständigen Flug freigegeben. |
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| Welche Kategorien von Motormodellen gibt es? | ||||||
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Slow-Flyer Anfänger, Fortgeschrittene |
Modelle mit Spannweiten von 60cm - 1.20m, mit Elektromotoren. Extrem leicht, Standard ca. 300g Flugfertig (!), werden sie meistens für Indoor (Halle) verwendet, bei leichtem Wind auch im Freien. Leicht zu Fliegen, unkritisch. | |||||
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Park-Flyer Anfänger, Fortgeschrittene |
Im Prinzip wie oben, Verwendung auch im Freien, für Wasserflug, Ski oder als Kameraträger. Modelle mit Spannweiten von 60cm - 1.20m, mit Elektromotoren. Extrem leicht, Standard ca. 400-800g Flugfertig (!), werden sie meistens für Indoor (Halle) verwendet, bei leichtem Wind auch im Freien. Leicht zu Fliegen, unkritisch | |||||
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Shock-Flyer |
Modelle mit Spannweiten von 60cm - 1.20m, mit Elektromotoren. Extrem leicht, Standard ca. 300-500g Flugfertig (!), werden sie meistens für Indoor (Halle) verwendet, bei leichtem bis mäßigem Wind auch im Freien. Konzipiert für Extremkunstflug, seit neuestem mit Verstellpropellern, die auch ein Rückwärtsfliegen oder verkehrtes Hoovern erlauben. Adrenalinstoßmodelle! | |||||
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Trainer Anfänger, Fortgeschrittene |
Modelle mit mittlerer bis hoher Eigenstabilität, Motoren von 2.5 cm3 - 6.5 cm3 |
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Kunstflug Fortgeschrittene, Experten |
Modelle mit Spannweiten von 1.20m - 3.20m, Motoren von 6.5 cm3 - 250 cm3 |
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Fun-Flyer Fortgeschrittene, Experten |
Modelle mit Spannweiten von 1m - 1.50m, Motoren um 6.5 cm3. Leicht und extrem wendig werden mit ihnen die unmöglichsten Flugfiguren geflogen. | |||||
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Geschwindigkeitsflug Reaktionsschnelle, geübte Piloten, Experten |
Modelle mit Spannweiten <> 1.20m, Motoren von 6.5 cm3 - 23 cm3. Empfohlen für Piloten mit kurzer Reaktionszeit! |
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Schleppflug Geübte Piloten, Experten |
Motormodelle ab 2.60m
Spannweite, |
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Semi-Scale Geübte Piloten, Experten |
Modelle, welche einem Vorbild nachgebaut sind. Im Gegensatz zum "Scale - Modell" muss die Detaillierung nicht so genau sein. Die Umrisse und Farbgebung müssen aber stimmen. Hoher Arbeitsaufwand. |
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Scale Experten mit Geduld |
Fein detaillierte Modelle, welche einem Vorbild bis auf die letzte Niete (inklusive Aufbau und Cockpitausbau) genauest nachgebildet sind. Hoher Arbeitsaufwand, oft kritische Flugeigenschaften |
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Jets Experten mit nötigem Kleingeld |
Meist Nachbauten von Vorbildern, welche mit einer Turbine als Antrieb den Flair von Düsenjägern nachhaltig auf die Rückenhaut bringen. Hoher Arbeitsaufwand, anspruchvolles Equipment. Ab 3.000,00 € ist man dabei. |
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Elektromodelle Je nach Auslegung für Anfänger geeignet |
Es gibt Trainerversionen, Slow-Flyer (kleine und leichte Modelle für Halle und Park), Modelle mit Impeller - Antrieb (eine Art "Propeller im Modell", Vorläufer des Düsenantriebes), Modelle mit 2/3/4/6/8 Motoren, Kunstflugmodelle, Schlepper, Hochgeschwindigkeitsmodelle, Spannweiten von 30 cm bis > 4m |
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Hubschrauber Als Beginn für Anfänger nur mit Lehrer zu empfehlen |
In jeder Art, jeder Größe und jeder Ausführung. Ob mit Verbrenner oder Elektromotor, ob elektrisch für den Küchentisch oder für Turbinen. |
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Nun geht
es zur Sache! Welche Fernsteuerung, welches
Modell
ist für
mich richtig? |
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Als Fernsteuerung kann man
hier alle Marken empfehlen, da in heutigen Zeiten der Qualitätsstandard
fast gleich ist. Die gängigsten Marken sind JR Graupner, Robbe/Futaba,
HiTec und Multiplex. Die Auswahl sollte nach den Gegebenheiten des
Vereines ausgerichtet werden. Es hat keinen Sinn, sich - als Beispiel -
eine Anlage von Multiplex zu kaufen, wenn fast alle Piloten des Vereines
eine Futaba (oder umgekehrt) fliegen. Dadurch ist eine Lehrer /
Schüler-Verbindung oder Hilfe bei der Programmierung nur schwer möglich. Das zweite Auswahlkriterium ist
sicher der Preis. Eine Anlage mit vielen Funktionen ist teuer! Also kaufen
wir uns eine Anlage mit 4 Kanälen (= 8 Funktionen), die sowohl im Preis
akzeptabel ist und sich mit gesteigerten Ansprüchen auch problemlos auf
mehr Funktionen (mindestens 6 Kanäle = 12 Funktionen) ausbauen lässt. |
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| In unseren Breiten ist der Pultsender weit verbreitet. Auch das ist Geschmacks- und Gewöhnungssache. | ||||||
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![]() Hier seht Ihr die gebräuchlichste Senderbelegung. Diese Übersicht wurde mir freundlicherweise vom FMSV-Kleinenbroich zur Verfügung gestellt. |
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MODELLAUSWAHL |
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Am Anfang steht ein Modell mit gutmütigen Flugeigenschaften. Jetzt lautet die Frage: woran erkennt man so ein Modell? Faustregeln: je kleiner ein Modell ist, desto schneller reagiert es durch die geringe Masse auf Steuerausschläge, je größer es ist, desto träger werden die Kommandos umgesetzt. Je naturgetreuer ein Modell, desto kritischer ist seine Beherrschung. Als Anfänger sollte man von Modellen wie Spitfire, Mustang und wie sie alle heißen, die Finger lassen. Auch von sogenannten elektrischen "Hotlinern" ist abzuraten. Alle diese Modelle sind sehr schnell und setzen Erfahrung im Steuern voraus. Sie sehen zwar gut aus, sind aber daran schuld, dass viele Anfänger nach dem ersten Flugversuch mit Trümmern nach Hause kommen und frustriert aufgeben. Da sind schon eher "Slow-Flyer" zu empfehlen, kleine Modelle (80cm - 1.20m Spannweite) aus Depron oder Styropor mit Elektroantrieb, geringer Fluggeschwindigkeit und geringem Gewicht (komplett flugfertig ca. 200-400g). Allerdings auch nicht ohne Nachteile: bei Wind kann nur in einer Halle geflogen werden, da das gute Stück sonst "vom Winde verweht" ist. Ein zusätzlicher Tipp:
Rümpfe aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol)
oder ähnlichem Plastik-Material (Plura) bieten zwar normalerweise genügend
Festigkeit, sind aber bei Kälte sehr spröde und splittern oder brechen
bei niederen Temperaturen. Seltener gibt es noch Rümpfe aus "Ferran",
welche früher aus der Schmiede der Fa. "Carrera" kamen. Diese
sind zwar fast unzerstörbar, haben aber zwei gravierende
Nachteile: sie sind sehr Temperaturempfindlich (Ausdehnung/Schrumpfung).
Diese Änderungen lassen sich nur mit speziellen Längenausgleichen in den
Anlenkungen korrigieren. Tritt ein Bruch oder Riss auf, lassen sie sich
nur mit Ameisensäure kleben. |
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Modellauswahl
bei Seglern: |
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Meine Empfehlung für einen Segler: |
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Der "Airfish": erhältlich in jedem gut sortiertem Modellbau(fach)geschäft. Ganz aus Holz gebaut, bietet der Airfish seit gut 30 Jahren (!) ideale Flugeigenschaften für den Anfänger. Leicht zu bauen, leicht zu fliegen, leicht zu reparieren. Es gibt ihn jetzt übrigens auch als Fertigmodell. Eine reine Preisfrage. Einziger Nachteil (?): muß zum Erreichen größerer Höhen in der Ebene - sofern kein "Huckepackschlepper" oder Seil vorhanden ist - mit Hilfsmotor (Verbrenner) geflogen werden. "Elektrifizierung" für Anfänger sehr schwer möglich. |
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Modellauswahl
bei
Motormodellen: Spannweite um 1.50m, Motorisierung bis 6.5 cm3, größere V-Form. |
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Meine Empfehlung für ein Motormodell: |
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Die "Charter": ich habe selbst mit diesem Modell (Mann, ist das lange her!) das Motorfliegen erlernt (ansehen?). Preislich akzeptabel, fliegt es für ein Motormodell sehr eigenstabil, ist leicht zu bauen (Holzbauweise), stabil in der Bauausführung und bei Bodenberührungen hart im nehmen. Angeboten als Bausatz (sogar ein Ersatzrippensatz zum Aufbau einer eventuell beschädigten Fläche ist zu bekommen) oder als Fast-Fertig-Bausatz mit Styroporflächen. Welche Version gewählt wird, liegt an den eigenen Vorlieben. Auch dieses Modell ist ein Veteran und ebenfalls seit ca. 30 Jahren auf dem Markt. |
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| Technische Daten: | RC Funktionen: | |||||
| Spannweite:
1500 mm Fluggewicht: 1900 g Tragflächenbelastung: 44.80 g/dm2 Motorgröße: 3.5 cm3 bis 6.5 cm3 Gesamtflächeninhalt: 42.40 dm2 Rumpf: Holz, Flächen: Holz/Styropor |
Seitenruder Querruder wahlweise Höhenruder Motordrossel |
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| Hersteller: Robbe | ||||||
| Eine unabhängige Beurteilung (Bau- und Flugbericht) der Charter aus dem "Schwabenlande" lesen Sie in den "Modelltipps.de" nach. | ||||||
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Wenn Modelle wie der "Airfish" oder "Charter" in unserer schnelllebigen Zeit so lange fast unverändert im Angebot sind, so spricht das wohl für die Qualität und guten Eigenschaften dieser Modelle. |
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Spezieller Hinweis: |
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Ist man kein Freund von in Holz gebauten (fast
alle Fertigmodelle) oder aufwendig zu bauenden Modellen, sollte man einen Blick ins
EPP-Lager werfen
(www.epp-fun.de). Diese Modelle verzeihen im Fall des Falles sehr viel und sind
preislich den Geldbörsen der meist jugendlichen Beginner angepasst. In die gleiche Kategorie robuster Modelle fallen auch die Erzeugnisse der Firma AirCore (www.usaircore.com). Diese Modelle bestehen aus einem speziellen Material, (ähnlich einem doppelten Wellkarton), welcher unwahrscheinlich stabil ist. Auch Lackierungen können entfallen, da das Modell bereits mit Farbgebung geliefert wird. |
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So, und nun wünsche ich Euch viel Spaß und Erfolg beim Modellflug! |
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mehr Tipps sehen will. |
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IST
MODELLFLUG GEFÄHRLICH? |
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Ich möchte nicht, dass nun irgend wer glaubt, ich würde zu viel "kann passieren" sagen oder zu sehr Schwarz sehen; ich möchte nur alles tun, um unser Hobby sicherer zu machen und leichtsinniges Verhalten bei Anfängern durch Vermittlung von Erfahrung vermeiden. Jedes Hobby, auch unseres, birgt Risken. Sind diese aber erkannt, kann man sie vermeiden und es sind keine mehr! |
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| Fliegen Sie nie knapp über Personen oder Fahrzeuge und überprüfen Sie Ihr Fluggerät und Ihre Fernsteuerung immer auf Betriebssicherheit. Jeder Unfall schadet unserem Sport! | ||||||
| Und sollte jemand sagen: "Es kann ja eh nichts passieren!" oder "Was soll schon geschehen?", so möge er sich diese Seite ansehen. Ich hoffe, er fängt dann an, nachzudenken. Modellflugzeuge sind kein Spielzeug, sonder hochtechnische und und teilweise sehr komplizierte Fluggeräte. | ||||||
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MODELLFLUGVERSICHERUNGEN |
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Um sich gegen alle Eventualitäten
abzusichern, ist der Abschluss einer Versicherung speziell für den
Modellflug zu empfehlen. Sie haben 4 Möglichkeiten:
Näheres über die Versicherung des
Österreichischen Aero-Clubs erfahren Sie auf der Seite von Prop, dem
Modellflugmagazin des
österreichischen Aero-Clubs. Sie können sich die PDF-Datei aber auch
im ZIP-Format (71kb) hier Downloaden.
Einen Artikel von Ing. Roland Dunger, der sich mit den in Österreich
zugelassenen Fernsteuerungsfrequenzen sowie mit Schadensfällen durch
Frequenzdoppelbelegung beschäftigt, lesen Sie
auf
dieser Seite. |
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